Freiheit für Lina Demonstration in Kassel am 04.09.2021

Freiheit für Lina Demonstration in Kassel

Am vergangenen Samstag den 4. September demonstrierten in Kassel etwa 200 Personen für die Freilassung der Antifaschistin Lina. Die ursprünglich aus Kassel stammende Studentin sitzt seit November 2020 in Untersuchungshaft. Sie und drei weitere Personen werden beschuldigt, Angriffe auf Neonazis vorbereitet und durchgeführt zu haben. Nachdem wir bereits im Februar ein Gespräch mit Linas Mutter geführt haben, nehmen wir die Demonstration zum Anlass, der Frage nachzugehen, was seitdem geschehen ist.

20 Jahre später: Von Kassel zum G8 Gipfel in Genua

Am 20. Juli 2001 starb der 23-jährige Carlo Giuliani durch die Schüsse der italienischen Carabinieri während des G8 Gipfel in Genua. Ein kurzes Gespräch mit zwei Kasseler*innen über die Gipfelproteste in der italienischen Hafenstadt und welche politische Bedeutung der Todesfall auch heute noch hat.

Hausdurchsuchungen bei kurdischen Aktivisten

Am vergangenen Donnerstag, den 11. März 2021 kam es zu einem weiteren Repressionsschlag gegen Aktive des kurdischen Kulturvereins. Die Polizei durchsuchte insgesamt fünf Objekte und zahlreiche PKW von drei Beschuldigten. Vorgeworfen wird ihnen, Geld für die PKK gesammelt zu haben.

8. März-Demonstration in Kassel

Etwa 1.500 Personen beteiligten sich an der diesjährigen Demonstration zum 8. März in Kassel. Damit gingen – trotz anhaltender Corona-Pandemie und entsprechender Einschränkungen – deutlich mehr Menschen am internationalen feministischen Kampftag auf die Straße als im Jahr zuvor.

Plötzlich zur Terroristin gemacht

Lina stammt aus Kassel, ist 25 Jahre alt, Studentin und sitzt seit mittlerweile vier Monaten in Untersuchungshaft. Der Generalbundesanwalt wirft ihr die Beteiligung an zwei Angriffen auf eine als Neonazi-Treffpunkt bekannte Kneipe in Eisenach sowie deren Betreiber vor. Wir haben uns den Fall genauer angeschaut und mit Linas Mutter darüber gesprochen, wie es ist, wenn die Tochter plötzlich “Deutschlands gefährlichste Linksextremistin” sein soll.

Kundgebung nach Frauenmord in Fulda

Etwa ein Dutzend Personen kamen am Freitag, 18. Dezember, spontan auf dem Kasseler Königsplatz zusammen, um auf das Schicksal der getöteten Ärztin in Fulda aufmerksam zu machen. Die 35-jährige war Anfang des Monats tot und mit Schnittverletzungen am Hals im Hinterhof ihres Wohnhauses gefunden worden. …