“Warum ist der Täter immer noch nicht gefunden?”

In Erinnerung an den Mordversuch am Minicar Fahrer Efe im Juni 2020 haben Aktivist*innen in der Nacht vom 15. auf den 16 März in ganz Kassel imitierte Fahndungsplakate verteilt. Auf den Plakaten wird auf die bislang erfolglose Tätersuche und fehlenden Ermittlungserfolge aufmerksam gemacht.

Feminizid in Gemünden

Die Kassler Initiative gegen Feminizide rief am 11. Februar 2022 zu einer Mahnwache in der Kassler Innenstadt auf, um Wut und Trauer über ein erneutes Opfer eines Feminizids auf die Straße zu bringen. Die Mahnwache fand in Gedenken an die Opfer von Feminiziden der letzten …

Femizid in Bad Arolsen

Am vergangenen Montag wurde in Bad Arolsen eine 32-jährige Frau von ihrem Ehemann mit mehreren Messerstichen getötet. In Kassel wurde der ermordeten Frau bei einer Mahnwache gedacht und die Tat als Femizid eingeordnet.

“Platz der widerständigen Frauen”

Am 30. April begingen Feminist*innen in Kassel mit einer Demonstration die Walpurgisnacht. In der Nacht zuvor wurde der Platz am Goethestern in den “Platz der widerständigen Frauen” umbenannt. Die Aktivist*innen wollen damit auf die fortdauernde Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und sich einen Ort mit jahrzehntelanger feministischer Tradition wieder aneigenen.

“Lockdown für die Produktion”

Am Abend des 24. April 2021 haben 50 Menschen anlässlich der jüngst eingeführten Ausgangssperre in der Kasseler Innenstadt spontan demonstriert. Wie in vielen weiteren Städten wurde ein solidarischer Shutdown zur Bekämpfung der Pandemie statt einer autoritären Symbolpolitik des Bundes gefordert.

“Sie wollten nicht, dass das öffentlich wird”

Mitte März 2021 wurde ein Video öffentlich, das dokumentiert, wie ein Sanitäter einen auf einer Liege gefesselten Mann mit aller Kraft schlägt. Wir haben mit dem Betroffenen, Amar, darüber gesprochen wie er auf die mediale Berichterstattung über den Vorfall sowie die bisher ausbleibende juristische Aufarbeitung blickt und welche Folgen der Übergriff für ihn hat.

Auftakt des Lübcke-Untersuchungsausschuss

“Wie sah und sieht die rechtsextreme Szene in Nordhessen aus?” – diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten öffentlichen Sitzung des Untersuchungsausschuss zum Mordfall an Walter Lübcke im hessischen Landtag. Im Ausschuss sollen das politische Umfeld von Stephan Ernst und Markus Hartmann aufgeklärt und etwaige Verfehlungen der Sicherheitsbehörden festgestellt werden.

Prozessende: “Solidarität mit den Betroffenen rechten Terrors!”

Stephan Ernst wurde wegen des Mordes an Walter Lübcke zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, sein mutmaßlicher Helfer Markus Hartmann konnte als freier Mann den Gerichtssaal verlassen. Eine Strafe für den Messerangriff auf Ahmid I. wurde in Frankfurt nicht verhängt. Gegen dieses Urteil und gegen den rechten Terror in Deutschland formierte sich vor Ort und in Kassel Protest.