BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.0.5//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:8090@die-dezentrale.net
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210215T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210307T230000
DTSTAMP:20210215T105512Z
URL:https://www.die-dezentrale.net/events/ausstellung-cholera-i-thought-i-
 should-never-speak-again/
SUMMARY:Ausstellung: Cholera - I thought I should never speak again
DESCRIPTION:CHOLERA - I THOUGHT I SHOULD NEVER SPEAK AGAIN\nRHO &amp\; Chor
  Γλώσσα (Glossa)\n\n15.02. – 07.03.2021\ntäglich von 17 – 23 Uh
 r\nDie Ausstellung ist nur durch die Fenster des Kunstvereins zu sehen.\n\
 nKasseler Kunstverein\nFriedrichsplatz 18\n34117 Kassel\n\n&nbsp\;\n\nWas 
 bedeutet es\, wenn Ausstellungsräume unbetretbar geworden sind?\n\nMit di
 eser Frage setzt sich der Kasseler Kunstverein in der Ausstellung “CHOLE
 RA – I THOUGHT I SHOULD NEVER SPEAK AGAIN”\, einer 6-stündigen Licht-
 Klang-Komposition der Künstler*innen des RHO Kollektivs &amp\; Chor Γλ
 ώσσα (Glossa)\, auseinander.\n\nObwohl der Kasseler Kunstverein\, wie 
 so viele kulturelle Institutionen deutschlandweit\, seine Türen für Besu
 cher*innen geschlossen halten muss\, bedeutet das nicht\, dass es keine Au
 sstellungen geben kann. Sowohl Ausstellungsmacher*innen als auch Besucher*
 innen sind aufgefordert\, neue Perspektiven zu erforschen. Cholera bietet 
 täglich von 17 –23 Uhr die Perspektive\, den Ausstellungsraum durch die
  Fenster des Kasseler Kunstvereins von außen zu erleben.\n\nCHOLERA - I T
 HOUGHT I SHOULD NEVER SPEAK AGAIN ist der Auftakt des Ausstellungszyklus
 ’ “Holobiontic Architecture” des in Kassel gegründeten RHO Kollekti
 v und beschäftigt sich der Wortherkunft nach thematisch mit dem cholerisc
 hen Temperament.\n\n„CHOLERA – I THOUGH I SHOULD NEVER SPEAK AGAIN (15
 .02.-07.03.)\, so der Titel einer Licht und Sound verbindenden Show\, ist 
 das Ergebnis der Zusammenarbeit zweier Akteure: Des in Kassel gegründeten
  Kollektives RHO sowie des zwischen Köln und Ruhrgebiet agierenden Chores
  Γλωσσα (glossa). RHO greift\, über Wege der Integration aufwendige
 r Licht- und Soundanlagen\, in die bestehenden Strukturen von Räumen ein 
 und versucht so\, deren traditionelle Muster für alle Sinne neu erfahr- u
 nd wahrnehmbar zu machen. Im Zentrum der Arbeiten von Γλωσσα (glossa
 ) steht das unerforschte und im Alltag selten erprobte Potential der Stimm
 e\, einschließlich all der scham- und regelbelasteten Stereotype\, denen 
 diese ausgesetzt ist. Γλωσσα (glossa) fordert den Einzelnen heraus\,
  alte Konventionen zu hinterfragen.\n\nCHOLERA\, das ist laut antiker Säf
 telehre die gelbe Galle - trockene\, heiße Wut. Doch stellt Wut sich nich
 t immer in gleicher Form dar\; sie durchwandert Stadien\, Stimmungen\, tri
 tt in unvermuteten Momenten an uns heran. Überlegungen\, die eine Auffüh
 rung gesonderter Form zum Ergebnis haben: Eine jeden Tag dargebotene\, sic
 h dieser mannigfachen Abschattungen von Wut annehmende Komposition aus Lic
 ht und Sound. Es ist der ambitionierte Versuch\, all die unzähligen Facet
 ten des cholerischen Gemüts in eine sechsstündige Eigenkomposition zu ü
 bersetzen\, die niemals gleich ist. Lichttonale Verfasstheiten und möglic
 he Varianten von Stimmspuren mischen sich\, nach längerem Verbleib vor de
 n Fenstern\, den Lichtmustern der Filmscheinwerfer unter. In zunehmender I
 ntensität befremden\, überraschen sie womöglich. CHOLERA erprobt einen 
 installativen Abgleich mit den tagesspolitischen Brandherden\, die sich un
 s allenthalben auftun\, während das kulturelle Leben brachliegt. Wieder e
 inmal ist Wut das Wort der Stunde. Stetig nimmt die Temperatur zu\, ohne e
 in entsprechendes Ventil ausmachen zu können. So als gleiche das (globale
  wie nationale) Geschehen einer Bewegung fundamentalen Wütens\, einem for
 twährenden Hineinsteigern. So sehr\, dass der Körper die Schwelle des bl
 oß Skulpturalen durchbricht und Innen wie Außen miteinander verkehrt. Ei
 ndringliche Einladungen als „ausgeschlossene“ Beobachter*innen bei sic
 h und doch im Saal zu sein\, zu beobachten\, zu erhorchen\, in sich hinein
 zuhören\, gedoppelt zu werden.”\n\nText: Daniel Kirschbaum\n\n&nbsp\;\n
 \n&nbsp\;
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.die-dezentrale.net/wp-content/upload
 s/2021/02/RHO_Cholera_1_JPEG-Qualitaet-80_-4.jpg
CATEGORIES:ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20201025T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR