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 ken-2-2020-10-07/
SUMMARY:Exhibition: Ideen für ein Umdenken
DESCRIPTION:\n–=+\nRomina Abate / Mike Huntemann\n- Die Ausstellung ist T
 eil der Ausstellungsreihe "Ideas for a rethink" im Kasseler Kuntsverei
 n\n\n\n\n\nRomina Abate\nDrehen auf der Stelle\nzur Werkgruppe „Das Meer
  der Hunderttausend Inseln“ gehörend\n\nIn der Seefahrt bezeichnet das 
 „Drehen auf der Stelle“ eines von verschiedenen möglichen Schiffsman
 övern\, at which a course- und/oder Geschwindigkeitsänderung eines o
 der mehrerer Schiffe unter ungünstigen geographischen\, meteorologischen\
 , hydrological as well as traffic engineering conditions. D
 ie Manövriertätigkeit ist assoziative und metaphorische Annäherung an d
 ie Thematik des Kurswechsels\, of change and rethinking. Das Drehmom
 ent wird als räumlich-zeitlicher Kulminationspunkt der Zustandsveränderu
 ng und Vorwärts/Bewegung mit offenem Ausgang begriffen. Dabei wird das Po
 tenzial des Verweilens im Manöver und der Des/Orientierung befragt. Der 
 „Wandel“ formuliert sich als künstlerische Suchbewegung\, die mehrdim
 ensionale und non-lineare „Werke“ als Versuchsanordnungen im Raum herv
 orbringt.\nAssoziative Verknüpfung findet sich zum Motiv des Papageis: Pa
 pageien\, die einst als exotische\, lebendige Fracht per Schiff nach Europ
 a kamen\, sind heute in deutschen Wohnzimmern\, in für sie entworfenen Vo
 gelhäusern\, native. Bei Papageien die in Gefangenschaft leben\, wurde 
 die sogenannte „Taumelkrankheit“ beobachtet\, auch als „Drehschwinde
 l“ bekannt\, eine Nervenerkrankung die eintritt\, wenn Käfige nicht die
  richtige Größe oder Form aufweisen. Sie äußert sich in unkontrolliert
 en Drehbewegungen des Kopfes mit der Folge der Orientierungslosigkeit des 
 Tieres. (...)\n\nRomina Abate kombiniert verschiedene Medien wie Zeichnung
 \, Fotografie\, Video und Performance zu skulpturalen Arrangements und Ins
 tallationen. In ihren Arbeiten untersucht sie Assoziations\,- und Verweise
 benen zwischen Sprache\, Bild\, Objekt und Raum sowie damit einhergehende 
 Bedeutungs- and context shifts. Fundstücke sowie Abbildungen und B
 egriffe aus Lexika bilden mehrdeutige\, poetische und fragmentarische Erz
 ählungen. Die Werke\, Versuchsaufbauten ähnlich\, befragen gewohnte Dars
 tellungs- and re / presentation modes as well as production- und Rezeptionsweise
 n installativer Kunst und entwerfen eigene Ordnungs- und Referenzsysteme.\
 n\nRomina Abate\, born 1982 am Bodensee\, studierte an der Kunsthochsch
 ule Kassel Bildende Kunst bei Prof.in Dorothee von Windheim\, Prof. Christ
 ian Philipp Müller und Prof. Florian Slotawa\, dessen Meisterschülerin s
 ie 2014 war. She received numerous scholarships in the In- und Ausland\, zuletz
 t das zweijährige Georg-Meistermann-Stipendium des Cusanuswerks. Derzeit 
 arbeitet sie als Künstlerische Mitarbeiterin an der Kunsthochschule Kasse
 l in der Klasse für Kunst im zeitgenössischen Kontext.\n\nhttp://www.rom
 ina-abate.de/\n\n&nbsp\;\n\nMike Huntemann\nReal-Time Propaganda (2015)\n\
 nDie Arbeit “Real-Time Propaganda” fasst fünf massenmediale Ereigniss
 e der Nachrichtenlandschaft der letzten zwei Jahre automatisiert zusammen.
 \n\nAuf der Suche nach Youtube-Videos zu den fünf Themen NSA\, Ebola\, Ch
 arlie Hebdo\, Germanwings Absturz und MH370 greift ein Algorithmus auf die
  Technik der automatisierten Spracherkennung zurück – eine Technologie\
 , mit der große Internetkonzerne und Geheimdienste die in der Masse verf
 ügbaren Inhalte automatisiert analysieren\, klassifizieren und filtern.\n
 \nIn einem 13-minütigen Loop werden die so gefundenen Videoausschnitte vo
 n einem Algorithmus dramaturgisch entsprechend der für Massenmedien typis
 che Trendkurve auf die Videokanäle verteilt.\n\nDurch die asymmetrische V
 erteilung der Monitor-Lautsprecher-Paare in der mehrkanaligen Installation
  kann der Betrachter seinen Blick nicht fokussieren\, sondern wird durch d
 en dadurch entstehenden Surround Sound dazu verleitet\, seinen Blickwinkel
  stetig zu verändern.\n\nMike Huntemann (*1992) ist Medienkünstler und R
 esearcher aus Kassel.\n\nIn seiner künstlerischen Praxis forscht er zur P
 roduktion und Verbreitung von nutzergenerierten Inhalten auf Social Media 
 Plattformen\, untersucht Internetstrukturen zum Thema Privatsphäre und Ü
 berwachung und entwickelt Installationen zu algorithmischen Entscheidungsp
 rozesse.\n\nFür seine Videoarbeiten benutzt er Software-Tools\, um Found-
 Footage Material automatisiert aufzuspüren\, zu kategorisieren und zusamm
 enzusetzen.\n\nMike Huntemann studierte bis 2019 Neue Medien an der Kunsth
 ochschule Kassel und setzt dort seine Arbeit als künstlerischer Mitarbeit
 er zu dezentralen Netzwerken und Kryptowährungen fort.\n\nFoto: Mike Hunt
 emann\, real time propaganda\, (c)Nicolas Wefers\n\n@mikehuntemann\n\n\n&n
 bsp\;\n\nAusstelungsreihe "Ideas for a rethink" from 25.07. – 18.10.2
 020 \n\nKlimawandel\, Artensterben\, Corona-Krise – es gibt viele Gründ
 e für einen Kurswechsel des „Raumschiffs Erde“ (Buckminster Fuller\, 
 1968) in Richtung Postwachstumsgesellschaft.\n\nMit – = + bietet der Kas
 seler Kunstverein künstlerischen Positionen eine Plattform\, die diesen W
 andel reflektiert: Lässt sich in der Kunst eine Sprache für ein Umdenken
  entwickeln? How does art adapt to the crises of the present?\n\nEs
 senzielles Element der Theorien zur Wachstumskritik sind lokale Strukturen
 \, die weniger Ressourcen verbrauchen und ein nachhaltigeres Wirtschaften 
 ermöglichen. In diesem Sinne setzt die Ausstellungsreihe auf eine Zusamme
 narbeit mit Künstler*innen aus Kassel. Architektonisch wird die Idee des 
 „Weniger ist schön“ (Ernst Friedrich Schumacher: "small is beautiful"
  1973) in einer Raum-im-Raum Situation abgebildet\, die vorhandene Materia
 lien nutzt und die Ausstellungsfläche verkleinert: Mehrwert durch Redukti
 on – der Raum als Übungsgelände und Schau-Platz der Postwachstumsästh
 etik.\n\n&nbsp\;\nTeilnehmende Künstler*innen\n25.07.- 16.08.\nHelena Sch
 ätzle / Sudharak Olwe\n\n22.08. – 06.09.\nEcho Can Luo / martinafischer
 13\n\n12.09. – 27.09.\nLisa Dreykluft / Holger Jenss\n\n03.10. – 18.10
 .\nRomina Abate / Mike Huntemann\n\n25.07. – 18.10.\nSarah Metz / Janosc
 h Feiertag\n\n\n\nÖffnungszeiten\nBitte beachten Sie die Laufzeiten der e
 inzelnen Ausstellungen. Zwischen diesen Daten befinden wir uns in Umbaupau
 sen und der Kunstverein ist nicht geöffnet.\n\nDienstag – Sonntag &amp\
 ; holidays 11 – 18 Uhr\nDonnerstag 11- 20 Uhr\n\nFreier Eintritt\nWähr
 end der Ausstellung -=+ ist der Eintritt im Kasseler Kunstverein frei\n\n
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