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 ken-2020-09-25/
SUMMARY:Exposition: Ideen für ein Umdenken
DESCRIPTION:\n–=+\nLisa Dreykluft / Holger Jenss\n- Die Ausstellung ist T
 eil der Ausstellungsreihe "Idées pour repenser" im Kasseler Kuntsverei
 n\n\n\n\n\n\nLisa Dreykluft studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschul
 e Kassel und der Bath School of Art and Design\, Vereinigtes Königreich.\
 n\nINVOCATION OF DEAD ASSETS (2020) \n3-Kanalvideoinstallation\, Objekte 
 aus Styropor und Latex\, Publikation\, Druck auf Fahnenstoff\n\nDie Arbei
 t Invocation of Dead Assets beschäftigt sich mit gefundenem Videomaterial
 : In einer bestimmten Nische von YouTube zirkuliert eine rätselhafte Art 
 von Videos. Diese zeigen Geister\, Hexen\, Dämonen\, extraterrestrische u
 nd paranormale Begegnungen. Eine Reihe von Merkmalen deutet darauf hin\, d
 ass die Aufnahmen spontan oder zufällig entstanden sind: Das Bild ist ver
 wackelt\, la résolution est faible et la qualité sonore est plutôt médiocre. Aufgen
 ommen wurden die Clips mit Handykameras\, Camcordern\, Dashcams oder Über
 wachungskameras. Dabei verlieren sich die übernatürlichen Subjekte teils
  als winzig kleine Pixelflecken im Sichtfeld des CCTV.\nTatsächlich schei
 nt die Unkenntlichkeit eines der wichtigsten Indizien für die ‚Echtheit
 ‘ der Bilder zu sein. Je weniger zu sehen ist\, desto näher liegt die V
 ermutung\, que quelque chose de sinistre se passe là-bas. Etwas\, das sich nu
 r schwer mit der Handykamera einfangen lässt. Dass die geisterhaften Aufn
 ahmen faszinieren\, repose sur la possibilité de leur authenticité. Die 
 Beiläufigkeit\, die Unschärfe\, die Bildqualität der Consumer Technolog
 ie\, les lieux échangeables - all diese Elemente tragen bei zur Behauptun
 g\, die Videos seien dokumentarischer Art.\n\nIm Rahmen der zugehörigen P
 ublikation beschreibt Lisa Dreykluft dieses Phänomen der Unkenntlichkeit 
 und untersucht die gefundenen Videos in Bezug auf das Filmgenre Found-Foot
 age-Horror\, Berichte von Geistererscheinungen im Kontext neuer Technologi
 en\, Idées de visite et d'invocation et la figure de la sorcière. Sie form
 uliert außerdem eine Theorie über den Ursprung der paranormalen Wesen im
  sogenannten „toten Kapital“\, das so bezeichnet wird\, weil es keine 
 Rendite abwirft.\n\nwww.lisa-dreykluft.de/\n\nHolger Jenss studierte Theat
 er- Film- und Medienwissenschaft an der Uni Wien und Visuelle Kommunikatio
 n an der Kunsthochschule Kassel.\nEr arbeitet mit den Medien Fotografie\, 
 Film und Sound.\n\nSchwerpunkte seiner Forschung und Arbeit liegen auf der
  Auseinandersetzung mit normativen Bildwelten\, sowie auf der Frage\, wie 
 subkulturelle und Mainstream Kontexte sich durch visuelle Codes und deren 
 Übertragungen konstruieren\, und auf postkolonialen Perspektiven im Hinbl
 ick auf Fotografie und Popkultur. Er zeigt seine Arbeiten in Ausstellunge
 n und Filmscreenings.\n\nIn der Arbeit „Recent Items“ befragt Holger J
 enss anhand eines persönlichen Archivs eigene jugendliche Vorstellungen e
 iner Kultur und Gesellschaft und untersucht die Konstruktion und Aneignung
  subkultureller Codes und Bildsprachen.\n\nDen Bildfundus eines lange zur
 ückliegenden USA-Aufenthaltes sowie weitere biographische Elemente nutzen
 d\, reflektiert er in diesem Zusammenhang auch das eigene Verhalten in Bez
 ug auf kulturelle Identifikation und ein deutsches (Soi-)Verständnis.\
 n\n&nbsp\;\n\nAusstelungsreihe "Idées pour repenser" de 25.07. - 18
 .10.2020 \n\nKlimawandel\, Artensterben\, Corona-Krise – es gibt viele G
 ründe für einen Kurswechsel des „Raumschiffs Erde“ (Buckminster Full
 er\, 1968) in Richtung Postwachstumsgesellschaft.\n\nMit – = + bietet de
 r Kasseler Kunstverein künstlerischen Positionen eine Plattform\, die die
 sen Wandel reflektiert: Lässt sich in der Kunst eine Sprache für ein Umd
 enken entwickeln? Comment l'art s'adapte aux crises du présent?\
 n\nEssenzielles Element der Theorien zur Wachstumskritik sind lokale Struk
 turen\, die weniger Ressourcen verbrauchen und ein nachhaltigeres Wirtscha
 ften ermöglichen. In diesem Sinne setzt die Ausstellungsreihe auf eine Zu
 sammenarbeit mit Künstler*innen aus Kassel. Architektonisch wird die Idee
  des „Weniger ist schön“ (Ernst Friedrich Schumacher: "small is beaut
 iful" 1973) in einer Raum-im-Raum Situation abgebildet\, die vorhandene Ma
 terialien nutzt und die Ausstellungsfläche verkleinert: Mehrwert durch Re
 duktion – der Raum als Übungsgelände und Schau-Platz der Postwachstums
 ästhetik.\n\n&nbsp\;\nTeilnehmende Künstler*innen\n25.07.- 16.08.\nHelen
 a Schätzle / Sudharak Olwe\n\n22.08. – 06.09.\nEcho Can Luo / martinafi
 scher13\n\n12.09. – 27.09.\nLisa Dreykluft / Holger Jenss\n\n03.10. – 
 18.10.\nRomina Abate / Mike Huntemann\n\n25.07. – 18.10.\nSarah Metz / J
 anosch Feiertag\n\n\n\nÖffnungszeiten\nBitte beachten Sie die Laufzeiten 
 der einzelnen Ausstellungen. Zwischen diesen Daten befinden wir uns in Umb
 aupausen und der Kunstverein ist nicht geöffnet.\n\nDienstag – Sonntag 
 &amp\; vacances 11 - 18 Uhr\nDonnerstag 11- 20 Uhr\n\nKW 36 – Kassele
 r Woche der Museen\, 01. – 06.09.2020\nDienstag – Samstag: 11 - 19 U
 hr\nSonntag: 11 - 18 Uhr\n\nFreier Eintritt\nWährend der Ausstellung -=
 + ist der Eintritt im Kasseler Kunstverein frei\n\n
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