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SUMMARY:Ausstellung: this is it
DESCRIPTION:„this is it“\nSprachkunst von Sveta Antonova\, Angelika Jan
 z und Cia Rinne\nDauer: 29.10. – 22.11.2020\n\nEröffnungstage:\n\nDo.\,
  29. Oktober / 16 bis 2o Uhr / Führungen nach Voranmeldung zu jeder halbe
 n Stunde / Die Künstlerinnen sind anwesend.\n\nFr.\, 30. Oktober / Lesung
 en nach Voranmeldung\nAngelika Janz / 16 Uhr und 18 Uhr\nCia Rinne / 17 Uh
 r und 19 Uhr\n\nÖffnungszeiten der Ausstellung:\n31.10.\, 1.11.\, 6. bis 
 8.11.\, 16 bis 19 Uhr / danach nach telef. Vereinbarung\n\nVoranmeldung un
 ter oder 0561 312560.\n\nAufgrund der aktuellen Lage kann die Ausstellung 
 auf jeder der beiden Etagen von jeweils nur zwei Personen gleichzeitig und
  mit Mund-Nase-Bedeckung besucht werden.\nWir folgen weiterhin den Infekti
 onsschutzverordnungen des Landes Hessen.\n\n\n\nKunsttempel | Friedrich-Eb
 ert-Str. 177\, D-34119 Kassel\ninfo@kunsttempel.net | Tel: 0561 24304 | ww
 w.kunsttempel.net\nEintritt frei\, Spenden willkommen!\n\nZur Ausstellung:
 \n\nDie Ausstellung der drei Künstlerinnen vermittelt mit ihren unterschi
 edlichen Ansätzen die Vielfalt internationaler Sprachkunst. Dabei sind di
 e Sprache selbst und die Bedingungen und Möglichkeiten ihres Gebrauchs Me
 dium und Gegenstand künstlerischer Gestaltung. Sprachkunst ereignet sich 
 quer zu den angestammten Kunstgattungen. Entsprechend haben die drei Küns
 tlerinnen einen Hintergrund in Literatur und bildender Kunst.\n\nBeispiels
 weise setzt die aus Russland stammende Künstlerin Sveta Antonova\, Jahrga
 ng 1990\, in ihrer Installation „GT Cam“ bei digitaler Spracherkennung
  und -übersetzung an: In einer Serie zahlreicher Videos erkennen und tran
 sformieren Algorithmen Textfragmente. Anders ist das Projekt „l’usage 
 du mot“ der 1973 in Göteborg\, Schweden\, geborenen Cia Rinne ein groß
 es Textgeflecht\, von dem in der Ausstellung eine Serie visueller Gedichte
  und ein Performance-Video gezeigt werden: Konstellationen\, Ideogramme\, 
 Reime\, Listen changieren hier ständig zwischen verschiedenen europäisch
 en Sprachen. Angelika Janz schließlich\, geboren 1952 in Düsseldorf\, le
 uchtet in ihren visuellen Gedichten die Möglichkeiten des Fragments aus. 
 Diese Fragmente sind nicht einfach bestimmten Quellen entnommen\, vielmehr
  entstehen sich als solche er durch diverse Verfahren im Übergang zwische
 n Wort- und Bildsprache.\n\nSveta Antonova\nwurde 1990 in Novosibirsk\, Ru
 ssland\, geboren und lebt im englischen Bath. Sie studierte freie Kunst in
  Bath\, Dublin und Kassel. Ihre künstlerische Forschung konzentriert sich
  insbesondere auf alltäglichen Sprachgebrauch aus ästhetischer\, linguis
 tischer und medientheoretischer Perspektive. Zum Beispiel: Ihre Serie „w
 ire pieces“\, aus der Objekte in der Ausstellung zu sehen sind\, verarbe
 itet Sätze zu feinen\, handgefertigten Drahtgeflechten. Die Installation 
 „I know“ inszeniert auf sieben schwarzen Quadraten und mit zwei Audioa
 rbeiten Aspekte wie Spracherwerb\, Mensch-Maschine-Dialoge und Sprachleere
 .\n\nAngelika Janz\nwurde 1952 in Düsseldorf geboren\, studierte Germanis
 tik\, Kunstgeschichte und Philosophie in Essen und Bochum und lebt seit 19
 91 in Ferdinandshof\, Mecklenburg-Vorpommern. Neben ihrer Arbeit als freie
  Schriftstellerin und bildende Künstlerin arbeitete sie lange Zeit als Mu
 seumspädagogin am Folkwang-Museum Essen und ist seit 1995 mit Soziokultur
 -Projekten im ländlichen Raum beschäftigt. Zu ihrem künstlerischen Spek
 trum gehören Lyrik\, Prosa\, Hörspiele\, Essays\, Zeichnung\, Malerei un
 d Performance. Die Arbeit an Bild-Text-Fragmenten\, von denen in der Ausst
 ellung Beispiele in unterschiedlichen Verfahren zu sehen sein werden\, ver
 steht sich als Ausdruck einer künstlerischen Lebensform: Fragment als Hal
 tung.\n\nCia Rinne\nwurde 1973 als Kind finnlandschwedischer Eltern in Gö
 teborg geboren und ist in Deutschland aufgewachsen\, sie lebt in Berlin. I
 n Frankfurt\, Athen und Helsinki studierte sie Philosophie\, Geschichte un
 d Sprachen. Ihre minimalistischen Texte im Umfeld visueller\, auditiver un
 d konzeptueller Poesie sind in verschiedenen Sprachen verfasst. Sie dienen
  ihr als Partitur für Lesungen und Performances und werden in Galerien un
 d Museen gezeigt. Das Projekt „l’usage du mot“\, aus dem Text-Bild-B
 lätter und ein Performancevideo in der Ausstellung zu sehen sind\, führt
 e 2017 auch zu einer Publikation im Lyrik-Verlag Kookbooks.
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