Demonstration: Stoppt den Krieg in Kurdistan!

03.12.
16:00

Schomburgstraße (Parkhaus Vaterland)

Link zur Veranstaltung

++ SAMSTAG, 3.12. ++ 16 Uhr ++ Schomburgstaßre (Parkhaus Vaterland) ++ Demonstration: Gegen die militärische Offensive des türkischen Staates in Rojava und Südkurdistan sowie die Gewalt des islamischen Regimes gegen die Protestierenden im Iran ++

Schaut man dieser Tage nach Kurdistan oder in den Iran, dann ist Krieg und Gewalt durch Staaten allgegenwärtig:  gegen die die kurdische Freiheitsbewegung und ihre autonome Selbstverwaltung in Rojava, gegen die Protestierenden im Iran, die ein Ende des Regimes fordern, sowie gegen die kurdischen Kämpfer*innen in den Bergen Kurdistans im Nordirak.

Seit letzter Woche Samstag bombardiert die türkische Armee wieder großflächig Gebiete im Norden Syriens/Rojava. Die Angriffe halten an und sie werden nicht weniger. Schon seit Tagen kündigt die türkische Regierung an, nach Rojava einzumarschieren. Damit eskaliert die Türkei den Krieg in Kurdistan um ein weiteres Mal! Darüber hinaus setzt die Türkei immer wieder chemische Waffen in den Bergen Kurdistans (Nordirak) ein. Chemiewaffen bestehen aus einem chemischen Stoff, welche eine erstickende, lähmende oder giftige Wirkung hat. Doch die internationale Gemeinschaft, Staaten und zuständige Institutionen schweigen und ignorieren die Beweise für den massiven Gebrauch von chemischen Waffen. Wir dulden dieses Schweigen nicht länger! Wir wollen unsere Wut über die andauernde Kriegsführung der Türkei gegenüber Rojava auf die Straße tragen und eine weitere Eskalation des Krieges verhindern!

Gleichzeitig verschärft sich die Situation im Iran weiter: Besonders in kurdischen Städten sowie in Belutschistan geht das Regime mit Waffengewalt gegen die Protestierenden vor. So schießen die Regierungstruppen in den kurdischen Städten Mahabad, Ciwanro (Dschawanrud), Bokan und weiteren Städten mit schweren Maschinengewehren und anderen Kriegswaffen auf Menschen und Häuser. Doch die Protestierenden im Iran, in Belutschistan und in Kurdistan gehen trotz der Gewalt weiter auf die Straße und protestieren für Geschlechterbefreiung und demokratische Selbstbestimmung. Ihnen gilt unsere Solidarität!

Doch das Regime greift nicht nur die Menschen in Ostkurdistan auf dem Staatsgebiet des Iran an. Bereits seit Tagen werden auch in Südkurdistan (Nordirak) mehrfach kurdische Städte angegriffen. Und das iranische Regime ist damit nicht allein: auch die Türkei bombardierte in den letzten Wochen diese Gebiete.
Es ist kein Zufall, das die beiden Regime die drei kurdischen Gebiete gleichzeitig bombardieren.  Kurd:innen leiden momentan unter den Angriffen an so vielen verschiedenen Orten und die Welt schaut tatenlos zu.

Wir gehen auf die Straße, um auf die aktuellen Kriegsverbrechen von dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und auf die Angriffe in Ostkurdistan/ Nord Iran aufmerksam zu machen! Wir wollen ein ausdrucksstarkes Zeichen gegen jegliche Form von Besatzung und Mittäterschaft an Kriegsverbrechen und Feminiziden setzen. Wir wollen die revolutionären Proteste im Iran unterstützen und verhindern, dass die Gewalt gegen sie weiter eskaliert! Je mehr wir sind, umso deutlicher können wir ein Zeichen der Solidarität mit den kämpfenden Menschen in Kurdistan und Iran für eine Geschlechterbefreite, ökologische und demokratische Gesellschaft setzen.

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