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SUMMARY:Dezentrales Mayday-Picknick
DESCRIPTION:\n\nWe gotta fight 4(h)our right...\nDas gute Leben systemrelev
 ant machen!\n\nKommt zum dezentralen Mayday-Picknick. Am 1. Mai ab 14:00 g
 ibt es ein buntes Live Programm. Wenn ihr noch Beiträge dazu beisteuern w
 ollt\, get in touch under info(at)4hour-league.org\nAnsonsten sehen wir uns
  bei "Zoom": https://us02web.zoom.us/j/82777708196 oder\nim Online-Stream 
 auf https://www.facebook.com/4StundenLiga/.\n\nTretet der 4-Stunden-Liga b
 ei!\nVierstundentag! * Full wage compensation! * Full staff compensation!\n
 Zahlen muss das Kapital!\n\nWas für Beschäftigte auch vor der Krise galt
 \, applies even more so now: We have to fight for our rights!\nGut 10
 0 Jahre nach der Einführung des Achtstundentags sehen wir uns mit einem m
 assiven Angriff auf die Rechte der Beschäftigten konfrontiert. Was Indust
 rie- und Arbeitgeberverbände schon seit langem fordern\, wird nun im Modu
 s der Krisenstabspolitik durchgesetzt: Qua Verordnung hebeln Länder und B
 undesregierung das Arbeitszeitgesetz aus und öffnen so den Weg zum 12-Stu
 nden-Tag. At the same time, millions of employees are working on short-time work. 
 Während diejenigen\, die aufgrund dieses Einkommensverlusts ihre Miete ni
 cht mehr zahlen können\, nach der Krise erstmal ihre Mietschulden abbezah
 len müssen\, wird das Kapital mit öffentlichen Mitteln im Billionenberei
 ch gestützt. Seine Eigentümer*innen erfreuen sich auch in dieser Situati
 on hoher Dividenden: So lassen Daimler\, VW\, BASF und andere Unternehmen 
 staatlich subventioniert kurzarbeiten und schütten weiter ungemindert Gew
 inne an ihre (With-)Owners. Für all jene\, die täglich unt
 er hohem gesundheitlichen Risiko zur Arbeit gedrängt werden und sich ange
 sichts der Möglichkeit von 12-Stunden-Schichten und verkürzten Ruhezeite
 n ins 19. Jahrhundert zurückversetzt fühlen müssen\, bleibt da nur aner
 kennender Applaus vom Balkon und warme Worte aus der Politik. Doch der Men
 sch lebt nicht von warmen Worten allein.\nDabei ginge es auch anders: In d
 er Krise bekommen wir eine Idee davon\, welche Berufszweige unverzichtbar 
 für eine Gesellschaft sind. Auf einmal wird diskutiert\, wie wichtig insb
 esondere die Lebensmittel- und die Gesundheitsversorgung\, die Reinigungsk
 räfte und die öffentliche Daseinsvorsorge insgesamt sind. Zugleich mache
 n die Produktionsstopps deutlich\, dass wir auf eine Vielzahl von Produkti
 onsbereichen auch gut verzichten könnten. Wer vermisst gerade schon den B
 au und Kauf von Autos\, wer denkt daran\, dass mehr Waffen hergestellt wer
 den müssten\, wer möchte seine Gesundheit für die Herstellung weiterer 
 Fernseher aufs Spiel setzen? Die Corona-Pandemie führt die überragende B
 edeutung gerade der sogenannten reproduktiven Berufe\, z.B. in der Pflege 
 oder in Kitas\, die häufig von Frauen ausgeübt und schlecht bezahlt werd
 en\, once again in mind - they are systemically important. Die Krise lässt d
 eutlich werden\, dass wir dringend auf den Prüfstand stellen müssen\, wa
 s wir als Gesellschaft für wichtig erachten und dass wir die Entscheidung
  darüber nicht dem Markt überlassen können\, wenn für alle gesorgt sei
 n soll.\nWir wollen aber nicht nur in der Krise feststellen\, was systemre
 levant ist. Wir wollen grundsätzlich keine gesellschaftlich überflüssig
 e Arbeit für die Profite des Kapitals machen. Anstatt unser Leben der Pro
 duktion eines Reichtums zu unterwerfen\, der uns nicht einmal gehört\, wo
 llen wir ein gutes Leben für alle. Durch radikale Arbeitszeitverkürzung 
 könnten wir die Arbeit sinnvoller aufteilen und uns darauf konzentrieren\
 , was wir als Gesellschaft für wichtig erachten\, weil es unserem Leben d
 ient. Wir fordern den 4-Stunden-Tag\, damit alle Zeit für Freund*innen un
 d Angehörige\, für Politik\, Kultur und Müßiggang haben\; damit das gu
 te Leben systemrelevant wird. We have to fight for that: Seid einig in d
 er 4-Stunden-Forderung!
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