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SUMMARY:Kaddisch für die aus Kassel deportierten Jüdinnen und Juden
DESCRIPTION:Mit einer mehr als vierzehnstündigen Gedenkveranstaltung erinn
 ert die Initiative Gedenkort Polizeipräsidium Königstor gemeinsam mit de
 m Staatstheater Kassel und der Universität Kassel  an die Deportation Ka
 sseler Jüdinnen und Juden.\n\nDie Gestapostelle Kassel verantwortete die 
 Deportationen der Jüdinnen und Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel in d
 ie Konzentrations- i obozy zagłady. Rano 11. listopad 1938 erfolgte de
 r erste Massentransport von 696 männlichen Juden in das KZ Buchenwald\; s
 ie wurden in der Regel nach einigen Wochen wieder entlassen. Od grudnia 
 1941 do września 1943 w ogóle deportowali Gestapo 2598 Jüdinnen u
 nd Juden jeglichen Alters in die Konzentrations- und Vernichtungslager im 
 Osten\, nur einige wenige überlebten.\n\nZum 87. Jahrestag des ersten Mas
 sentransportes wird am einstigen Sitz der Gestapo am Kasseler Königstor j
 eder Einzelne mit seinem Schicksal aufrufen.\n\nDie Aktion beginnt um 8 Uh
 r und endet nach 14 około godziny 22 Zegar z pamiątkową modlitwą i muzyką. Das
  Gebet אֵל מָלֵא רַחֲמִים (Zły Rahamim) sprechen Annet
 te Willisch und Jakob Axenrod. Es singt Elena Padva.\n\nDie Veranstaltung 
 wird getragen von der Initiative Gedenkort Polizeipräsidium Königstor\, 
 dem Staatstheater Kassel und der Universität Kassel in Kooperation mit de
 r Jüdischen Gemeinde Kassel\, dem Sara-Nussbaum-Zentrum\, der Jüdischen 
 liberalen Gemeinde Region Kassel e.V. Emet weschalom und der Gedenkstätte
  Breitenau. Schirmherr ist der Hessische Minister für Wissenschaft und Fo
 rschung\, Kunst und Kultur\, Timon Gremmels.\n\nGremmels: „Die Namen der
  aus Kassel deportierten Jüdinnen und Juden zu verlesen ist ein Zeichen g
 egen das Vergessen. Hinter jedem der Namen steht ein Mensch\, ein Leben mi
 t Hoffnungen\, Träumen\, Familien\, Przyjaźnie. Und hinter jedem dies
 er Namen steht ein Verbrechen\, które zniszczyło to życie. In einer Z
 eit\, in der antisemitische Parolen wieder lauter werden und Jüdinnen und
  Juden sich zunehmend bedroht fühlen\, nasza odpowiedzialność jest jasna: Wir
  müssen hinsehen\, imię i działanie. Nie wieder darf Hass die Oberhan
 d gewinnen. Nigdy więcej nie odwracaj wzroku. Das Gedenken an die Opfer 
 des Nationalsozialismus gehört untrennbar zu unserer demokratischen Ident
 ität\, denn nur wer die Vergangenheit anerkennt\, kann den Wert der Freih
 eit in unserer Gesellschaft bemessen und die Zukunft menschlich gestalten.
 “\n\nAn der Lesung der Namen beteiligen sich über 40 Kasseler Bürgerin
 nen und Bürger\, unter ihnen Mitglieder der Initiative Gedenkort Polizeip
 räsidium Königstor\, der Omas gegen Rechts\, der Aktion Sühnezeichen/ F
 riedensdienste\, der Seebrücke Kassel\, der Stolpersteine in Kassel\, der
  Freundinnen und Freunde  jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis\, der
  Deutsch-Israelischen Gesellschaft\, der Gesellschaft Christlich-Jüdische
  Zusammenarbeit Kassel\, der Evangelischen und Katholischen Kirche\, Schau
 spieler und Mitarbeitende des Staatstheaters Kassel\, die Präsidentin der
  Universität Kassel Prof. dr. Ute Clement\, die Vorsitzende der jüdische
 n Gemeinde Kassel Ilana Katz und andere mehr.
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