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 -corona/
SUMMARY:محاضرة على الانترنت: "عش بشكل أفضل بعد كورونا"
DESCRIPTION:افعل ذلك بشكل مختلف - عمل أقل - حماية المناخ: Besse
 r leben nach Corona\n\nVirtueller Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-
 Bergemann\n\n**** Der Vortrag wird über Zoom gehalten\, Einladungslink fo
 lgt auf facebook ****\n\nDonnerstag\, 16. أبريل 2020\, 18.00 Uhr\n\nEine V
 eranstaltung der SJD – Die Falken Hessen Nord und 4-Stunden-Liga\n\nDass
  die Welt\, die wir kennen\, im Eiltempo zerfällt\, war schon vor der Cor
 onakrise mit Händen zu greifen. Ob von Klima\, Finanzen\, Wirtschaft\, So
 zialsystemen\, Demokratie\, Migration oder internationalen Beziehungen die
  Rede ist - لطالما كانت كلمة الأزمة مسألة بالطبع. Mit der Ausb
 reitung des Coronavirus spitzt sich diese allgemeine Krise in einer Geschw
 indigkeit und einem Ausmaß zu\, wie es sich noch vor kurzem kaum jemand v
 orstellen konnte.\n\nKlima- und Coronakrise demonstrieren eindrücklich\, 
 dass „unsere Wirtschaft“ existentiellen Herausforderungen nicht gewach
 sen ist. Die Klimakrise offenbart\, dass mit deren Prinzipien „Ewiges Wa
 chstum\, Maximaler Profit\, Steigende Aktienkurse“ die Zerstörung des P
 laneten programmiert ist. كما تظهر أزمة الهالة بشكل كبير
 \, dass diese Wirtschaft bereits in kürzester Zeit Leichenberge produzier
 en würde\, إذا لم تتدخل بشكل كبير. Die Notbremse zi
 eht im Moment\, mehr schlecht als recht\, der Staat und er führt damit al
 les ad absurdum\, ما اعتبر أمرا لا يمكن دحضه ومقدس أمس - vo
 n der Schuldenbremse bis hin zum angeblich so segensreichen Wirken des Mar
 ktes selbst.\n\nDoch die Spatzen pfeifen von den Dächern\, welche Folgen 
 diese staatlichen Beatmungsversuche der Wirtschaft haben werden. Denn Staa
 ten und Zentralbanken können sie nicht beliebig und ungestraft mit Geld f
 luten. Die Krisenanfälligkeit des Systems wird noch größer und stellt b
 ereits heute alles in den Schatten\, ما نحن 2008/2009 und in den Folgejah
 ren erlebt haben. Schon häufen sich die zynischen und schamlosen Appelle\
 , قد يعود الناس إلى العمل ويصابون بالعدوى. Besser es st
 erben Menschen als die Wirtschaft bricht ein\, lautet der Offenbarungseid 
 des Kapitalismus.\n\nEine Rückkehr zum so genannten Normalzustand\, von d
 er manche noch träumen\, لن يكون هناك. Es darf sie auch nicht gebe
 n. Schon deswegen\, weil wir mit dieser Wirtschaft der nächsten Seuche no
 ch mehr ausgeliefert wären. Der Ausstieg aus ihrer absurden und zerstöre
 rischen Logik ist unser buchstäbliches Überlebensinteresse. Auch die Kli
 maschutzbewegung kann nur erfolgreich sein\, wenn sie das thematisiert und
  einfordert. Tut sie das nicht\, wird sie auch weiterhin am Argument mit d
 en Arbeitsplätzen abprallen wie an einer Gummiwand. Denn wer arbeiten mus
 s\, um Geld zu verdienen\, damit er leben kann\, sitzt auch dann in der Fa
 lle\, wenn er verstanden hat\, dass es so nicht weitergehen kann.\n\nAber 
 es gibt keinerlei sachlichen Zusammenhang zwischen einer guten und stabile
 n Lebensmittelversorgung und steigenden Aktienkursen. In einer vernünftig
  organisierten Wirtschaft könnte die Automobilproduktion massiv gedrossel
 t werden\, ohne dass deswegen die Mittel für eine gute Gesundheitsversorg
 ung fehlen würden. Diesen Zusammenhang erzwingt gegenwärtig allein die a
 bsurde Logik der Kapitalverwertung.\n\nDoch wir müssen dem nicht hilflos 
 ausgeliefert bleiben. Mit unserer Produktivität\, unserem Wissen\, unsere
 n Fähigkeiten und unserer Phantasie können wir auch ganz anders wirtscha
 ften\, ohne dabei den tragischen Irrweg des Staatssozialismus zu wiederhol
 en. Wir werden wirklich nachhaltig wirtschaften und Wachstumszwang und Akt
 ienkurse ins Museum verbannen. Unser Wirtschaften wird endlich den stoffli
 chen Reichtum\, أننا بحاجة للعيش هو التركيز: ملابس
 \, Nahrung\, Gesundheit\, Wohnen\, Bildung\, Wissenschaft\, ثقافة - für 
 alle Menschen.\n\nWeil ein Großteil dessen\, wofür wir gegenwärtig arbe
 iten\, allein der zerstörerischen Logik der Kapitalverwertung dient\, wer
 den wir sehr vieles\, wofür Menschen heute schuften müssen\, ersatzlos a
 bschaffen und vieles andere wesentlich reduzieren. Auch\, wenn wir dann en
 dlich genügend Zeit und Möglichkeiten für die notwendigen Care-Tätigke
 iten wie z.B. die Gesundheitsversorgung haben werden\, können wir die ges
 amtgesellschaftliche Arbeitszeit massiv reduzieren. Unser Leben wird reich
 er\, sicherer und besser sein.\n\nLothar Galow-Bergemann hat lange in der 
 Krankenpflege gearbeitet\, war Personalrat in zwei Großkliniken und schre
 ibt u.a. für konkret\, Jungle World und www.emafrie.de
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