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 er-laternenumzug/
SUMMARY:Geceyi geri al - antisexistischer Laternenumzug
DESCRIPTION:Umweg durch die wenigen\, iyi aydınlatılmış sokaklar?\nMit Schl
 üssel zwischen den Fingern und Pfefferspray in der Hand zurücklaufen?\nR
 eicht’s\, sahte telefon görüşmesi yapmak?\nWas könnte ich Schlagfertiges 
 kontern\, zorbalığa uğradığımda?\nReicht ein „Nein“\, wenn mir
  jemand zu nahe kommt?\nWird mir geglaubt\, wenn mich jemand gegen meinen 
 Willen angefasst hat?\nHilft mir die Polizei?\nAn wen könnte ich mich son
 st wenden?\n\nWichtige erste Schritte für mehr Sicherheit auf der Straße
  sind ein flächendeckend\nausgebauter und kostenloser ÖPNV\, kostenlose 
 Nachtaxis\, bis hin zu einer\ngrundlegenden geschlechtergerechten Stadtpla
 nung! Wir brauchen mehr\nErnsthaftigkeit im Umgang mit Sexismus. Verharmlo
 sung von sexistischer Gewalt und\nFemiziden in den Medien muss stoppen! Wi
 r brauchen Kampagnen gegen Sexismus\,\nAufklärung zu Queerness und Einver
 nehmen in Schule\, Uni und Betrieb.\n\nDoch sexistische Gewalt ist kein 
 „Einzelfall“\, denn jede dritte Frau in Deutschland ist\nmindestens ei
 nmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt\nbetroff
 en. Nachts passieren immer wieder Übergriffe\, failler:innen kommen da
 bei\naus allen Schichten und haben unterschiedliche Hintergründe und sie 
 kommen damit\nviel zu häufig durch.\n\nÄngste werden trotzdem gern von r
 echts rassistisch instrumentalisiert\, um gegen\n„den fremden übergriff
 igen Mann“ zu hetzen. Doch der Mythos des „übergriffigen\nFremden“ 
 stimmt nicht. Auch wenn die Nacht gefährlich sein kann\, finden die meist
 en\nsexualisierten Übergriffe im engsten sozialen Umfeld der Betroffenen 
 statt\, das\nZuhause ist für sie statistisch gesehen der unsicherste Ort.
 \n\nIn einer Gesellschaft mit patriarchalen Rollenbildern\, kapitalistisch
 er Ausbeutung\nund Abhängigkeit\, struktureller Abwertung und Schlechters
 tellung von Frauen und\ngenderqueeren Personen hat sexistische Gewalt Syst
 em. Daher sagen wir: Das ganze\nSystem ist schuldig! Kapitalismus abschaff
 en!\n\nAm Samstag\, NS 19.11.22 wollen wir diesen Forderungen Sichtbarkei
 t verschaffen\,\nuns die Nacht zurückerobern. Wir wollen\, dass die Stra
 ßen und die eigenen vier\nWände\, egal zu welcher Jahres- oder Tageszeit
 \, zu einem sicheren Ort für alle werden!\n\nLos geht es um 18 Uhr an der
  „alten Post“ (Ecke Karthäuserstr./ Bürgermeister-\nBrunner-Str.). -
 Kommt vorbei\, bastelt euch ’ne Laterne oder schnappt euch eine von\nuns
  :)
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