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 aktionstage/
SUMMARY:DISARM RHEINMETALL - Camp und Aktionstage
DESCRIPTION:\nKassel entwaffnen ist (k)an art!\n\n\nCamp\, Aktionstage 
 und Demo gegen Krieg\, Armament and isolation in Kassel from 30. Augus
 t bis 4. September 2022\n\n\nIm Kugelhagel\nDie Militarisierung ist zurüc
 k. Und sie ist gekommen um zu bleiben\, und um unsere Gesellschaft grundle
 gend zu verändern. Aufrüstung ist laut Regierungsparteien und vielen Med
 ien die alternativlose Antwort auf die aktuellen Verhältnisse – moralis
 ch-ethische Notwendigkeit\, only honest expression of solidarity. 
 Wer sie ablehnt oder auch nur in Frage stellt\, wird verunglimpft\, ergrei
 ft Partei für Russland oder sei ignorant und weltfremd. It's like always:
  Es gibt nur noch Freund und Feind\, Schwarz und Weiß\, Criticism is betrayal
 . Es ist nicht leicht\, gegen den Krieg zu sein\, sobald er tatsächlich a
 ngefangen hat. Dabei steht Militarisierung in Wirklichkeit für das\, für
  was sie immer schon stand: Leid und Elend für große Teile der Bevölker
 ung.\n\nDer Krieg in der Ukraine\nDer russische Angriffskrieg ist ein Desa
 ster für die Menschen in der Ukraine und auch für einen Großteil der Be
 völkerung in Russland. Letztere hat am Anfang des Krieges versucht\, für
  Frieden auf die Straße zu gehen. Sie haben es nicht geschafft\, mächtig
  zu werden. Wir haben es nicht geschafft\, to support them. Statt nac
 h Frieden wird auch hier vermehrt nach schweren Waffen gerufen.\n\nDoch um
  Frieden zu erreichen braucht es die Verweigerung derjenigen\, deren Leben
  in diesem Krieg geopfert werden. Noch mehr Waffen werden dem Sterben kein
  Ende bereiten – der Ukraine droht ein jahrelanger Krieg\, unzählige To
 te sind schon jetzt zu beklagen. Die territorialen Grenzen des ukrainische
 n Nationalstaates um jeden Preis zu wahren\, die Ukrainer*innen als Kanone
 nfutter im russischen Angriffskrieg zu verheizen\, dies kann und wird nich
 t der Fluchtpunkt unserer Politik sein.\n\nAufrüstung im Zeitraffer\nDie 
 Herrschenden stellen den Ukrainekrieg als Paradigmenwechsel dar\, dabei sc
 hreibt er die Entwicklung der letzten Jahrzehnte lediglich fort. Das gilt 
 zum einen für das Gezerre um die Ukraine als geopolitische Einflusszone z
 wischen NATO und Russland\, but it also applies globally: Kriege sind schon la
 nge Alltag für Millionen Menschen auf der Welt. Je mehr sich die ökologi
 schen\, wirtschaftlichen und sozialen Krisen weltweit zuspitzen\, desto he
 ftiger und zahlreicher werden die militärischen Konflikte.\n\nDie westlic
 hen Staaten befeuern diese Entwicklung ebenso wie Russland oder China\, au
 ch wenn sie ihre Motive in anderem Gewand verschleiern. Die einen reden vo
 n der »notwendigen« Verteidigung angeblich »westlicher Werte«\, andere
  wie jüngst Russland handeln aus angeblicher »Notwehr«. Schlussendlich 
 setzen sie alle ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen mit mi
 litärischen Mitteln durch – sei es in Mali\, Libya or Rojava. Die Do
 ppelmoral\, mit der Russlands völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen di
 e Ukraine verurteilt wird\, während die Türkei dasselbe unkommentiert in
  den kurdischen Autonomiegebieten vollzieht\, ist an Zynismus und Heuchele
 i kaum zu überbieten.\n\nHier in Deutschland können uns nun angeblich nu
 r 100 Save billions for the Bundeswehr from the »enemy in the east«. 
 Doch so gut wie alles\, what now in the context of 100 Rüstungs-Milliarden bes
 chafft werden soll\, war auch schon vor dem russischen Angriffskrieg gepla
 nt. The target of 2% of GDP for rearmament has been for 2014 im G
 espräch. The budget of the War Department is since 2014 of 32\,4 on 46\,
 9 billion euros in 2021 gone up. Olaf Scholz’ »Zeitenwende« ist in
  Wirklichkeit ein Zeitraffer. Das Möglichkeitsfenster\, das unser kollekt
 iver Schockzustand nach dem Beginn des Krieges geöffnet hat\, wurde routi
 niert ausgenutzt.\n\nIn den Konzernzentralen der Rüstungskonzerne knallen
  derweil die Champagnerkorken\, share prices explode. You know: i
 hr Profit geht weit über den ökonomischen hinaus. Die Hauptprofiteure vo
 n Kriegen – verantwortlich für Hunger\, Elend und Tod – werden zu „
 sozial nachhaltigen“ Garanten von Freiheit und Sicherheit.\n\nMilitarisi
 erung\nMilitarisierung greift tief in unsere Gesellschaft ein. Sie kann da
 bei ans Patriarchat anschließen. Männer werden in eine kämpfende »hero
 ische« Rolle an der Front gezwungen\, Frauen in eine schutzbedürftige\, 
 pushed into a pitiable position. Der ukrainische Staat macht dies zur
  Staatsdoktrin\, indem er Deserteure oder Kriegsdienstverweigerern die Aus
 reise verweigert oder sie in den Knast steckt.\n\nWer aus der Ukraine flie
 hen darf\, is welcomed in the EU. Solange es sich um weiße 
 Menschen handelt\, that fit into gender norms. Alle anderen erle
 ben an den Außengrenzen nach wie vor Drangsalierung\, illegale Push-Backs
 \, risk of death. Ebenso wie alle anderen\, die vor den „falschen Kriegen
 “ geflohen sind. Die in Internierungslagern sitzen\, an Grenzen erfriere
 n\, im Mittelmeer ertrinken.\n\nUnd auch der Ausbruch aus der fossilen Ök
 onomie rückt in weite Ferne – er wird der Logik der sich verschärfende
 n Konkurrenz geopfert. Fracking in Deutschland und Flüssiggas aus den Dik
 taturen des Nahen Ostens\, Wiederanlaufen von Kohlekraftwerken und die Ver
 längerung der AKW-Laufzeiten – nichts ist derzeit undenkbar.\n\nUnser W
 iderstand\nAls Internationalist*innen und Antimilitarist*innen stehen wir 
 solidarisch an der Seite derer\, die sich gegen Kriege auflehnen – die s
 abotieren\, desertieren\, escape. Wir kämpfen mit denen\, die ihr
 en Kriegsherren die Gefolgschaft verweigern. Solidarität bedeutet die kri
 egstreiberische Hetze zurückzuweisen und zu erkennen\, dass unsere Verbü
 ndeten jenseits der Fronten stehen. Die Grenze verläuft noch immer zwisch
 en oben und unten.\n\nWir sind nicht allein. Unsere Genoss*innen sind in I
 talien\, Südafrika\, Australien\, in Russia and also in Ukraine. Wi
 r sind viele\, and we are diverse. Wir sind die Kurdistan-Solidarit
 ät\, wir sind der Kampf gegen die Grenzregime\, wir sind Gewerkschaftler*
 innen\, wir sind die Klimagerechtigkeitsbewegung\, wir sind Feministinnen 
 und Pazifist*innen. Der Kampf gegen Militarisierung eint uns\, denn sie be
 droht uns alle. Lasst uns in dieser widerständigen Vielfalt zusammenkomme
 n – lasst uns gemeinsam leben\, lernen und kämpfen.\n\nGemeinsam nach K
 assel\nWir gehen in die Stadt\, die wie kaum eine andere für die Kontinui
 tät deutscher Rüstungsproduktion steht. Nicht zuletzt deshalb wurde sie 
 im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört\, und doch findet in ihrem Zen
 trum noch immer Rüstungsproduktion statt\, gehört der Transporte von Pan
 zern zum alltäglichen Straßenbild.\n\nWir rufen euch auf\, from 30.08. bi
 s 04.09.2022 zu Camp\, Aktionstagen und Demonstration nach Kassel zu komme
 n. In einer Zeit\, die durch die Documenta15 – die weltweit größte Aus
 stellung moderner Kunst – geprägt ist. Die Welt beobachtet und besucht 
 diese Stadt. Und sie soll unseren Widerstand sehen.\n\nDie Kriege dieser W
 elt müssen so schnell wie möglich beendet werden. Wir stellen uns gegen 
 Militarisierung und Aufrüstung. We need 100 Milliarden Euro für Ges
 undheit\, Bildung und den ökologischen Wandel\, anstatt sie der Rüstungs
 industrie in den Arsch zu schieben. Wir wollen raus aus dem globalen kapit
 alistischen System\, das so viele Katastrophen\, Krisen und Kriege mit sic
 h bringt.\n\nWir rufen euch auf:\n* Kommt zum Camp mit Aktionstagen vom 30
 . August to 4. September in die Goetheanlage in Kassel.\n* Entert mit uns
  die Rüstungsproduktion in Kassel am 2. September.\n* Kommt zur Demonstra
 tion am Samstag\, 3. September at 13 Uhr am Hauptbahnhof Kassel.\n\nRheinm
 etall Entwaffnen\, Juni 2022\n\nhttps://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org\
 n\n
CATEGORIES:action,other,meeting,lecture,workshop
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