Vortrag: Emanzipatorische Bildung im 21. Jahrhundert

20.05.
20:00 - 21:30

Club Commune, Kassel

Link zur Veranstaltung

Emanzipatorische Bildung und Erziehung scheinen Schlüsselmomente, wenn es um die grundlegende Veränderung der Welt geht. Bei Gramsci heißt es bereits 1919: „Bildet euch, denn wir brauchen all eure Klugheit“. Aber was heißt das eigentlich: „sich bilden“ und wie kann dieses außerhalb des Verwertungszwangs der Schule und Universität aussehen? Warum ist es für eine organisierte Linke wichtig, bereits mit Kindern und Jugendlichen andere Formen des Zusammenlebens zu erproben und ihnen Freiräume zu ermöglichen? Und wieso ist Bildung trotzdem nicht alles, sondern muss stets mit politischen Interventionen zusammengedacht werden?

Nach einem kurzen Ritt durch die Geschichte sozialistischer Erziehung, versucht der Vortrag zu entwickeln, wie emanzipatorische Erziehung und Bildung aussehen können und welche Formen wir bereits im hier und jetzt untereinander und mit Kindern und Jugendlichen erproben. Nach ca. 45 Minuten Input wird es genügend Zeit geben, eure Fragen zu diskutieren und sich der Frage zu nähern, wie wir unsere Selbstbildung gemeinsam organisieren wollen. Es ist kein Vorwissen nötig.

Tyll Steckelmann ist Bildungsreferent bei den Falken. Er schlägt sich seit nun mehr 12 Jahren mit der Frage rum, wie die ‚Linke‘ ihre Erziehung und Bildung gemeinsam organisieren könnte.

Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 20. Mai um 20 Uhr im Club Commune, Weserstraße 17.

Link zur Facebook-Veranstaltung:
www.facebook.com/events/2560516393993902

Wir Falken sind ein linker, demokratischer, selbstorganisierter Kinder- und Jugendverband mit Wurzeln in der Arbeiter*innenjugendbewegung (1904) und gemeinnütziger, anerkannter und erfahrener Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe. Wir organisieren Zeltlager, Gruppenstunden, Arbeitskreise, Vorträge, Workshops, Gedenkstättenfahrten, Freizeiten und vieles mehr. Wir sind parteiunabhängig, aber parteiisch gegen Herrschaft und Ausbeutung und für eine andere, bessere Welt. Zusammen versuchen wir, Gesellschaft zu verstehen und zu verändern. Weil sowohl das Verstehen als auch das Ändern allein nicht gut funktionieren können, denken wir, dass es notwendig ist, sich zusammenzutun. Dabei wollen wir schon im Bestehenden Zusammenhänge schaffen, in denen wir anders miteinander umgehen: Wir wollen uns helfen, anstatt wegzusehen. Wir wollen solidarisch handeln, anstatt in Konkurrenz zueinander zu treten.

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