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SUMMARY:Vortrag im Rahmen der Ausstellung trotzdem da!
DESCRIPTION:trotzdem da!\nEine Ausstellung über Kinder aus verbotenen Bezi
 ehungen zwischen Deutschen mit Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen\n
  \n\nVerbotener Umgang: Frauen im Spannungsfeld zwischen NS-Verfolgung un
 d Anerkennung\n\nVortrag mit Tatjana Varnhold mit einer Einführung durch 
 das Archiv der deutschen Frauenbewegung\n\nDonnerstag\, 10.09.2026\, 18.00
  Uhr\nOrt: Gedenkstätte Breitenau\n\nGespräche\, Hilfeleistungen\, emoti
 onale Nähe oder sexuelle Beziehungen: Kontakte zwischen deutschen Frauen 
 und ausländischen Zwangsarbeitern wurden im Nationalsozialismus als „ve
 rbotener Umgang“ verfolgt. Bereits der Vorwurf konnte für die betroffen
 en Frauen gravierende Folgen haben: öffentliche Demütigung\, Verhaftung 
 oder die Einweisung in ein Gefängnis\, ein Arbeitserziehungslager oder ei
 n Konzentrationslager.\n\nDoch das Stigma „verbotener Umgang“ verschwa
 nd nach 1945 nicht einfach. Für viele Frauen bedeutete das Ende des Natio
 nalsozialismus keine Rehabilitierung und keine selbstverständliche Anerke
 nnung ihres Leids. In ihren Bemühungen um Entschädigung und Anerkennung 
 in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten setzte sich die Stigmatisierung 
 häufig fort.\n\nDer Vortrag stellt die Ergebnisse einer Masterarbeit vor\
 , die Verfolgungsgeschichten von Frauen untersucht\, die aufgrund des soge
 nannten „verbotenen Umgangs“ im Arbeitserziehungslager Breitenau inhaf
 tiert waren. Ausgewählte Fallbeispiele zeigen\, wie die Erfahrungen der b
 etroffenen Frauen in der Nachkriegszeit sexualisiert\, moralisch abgewerte
 t oder entpolitisiert wurden und wie nationalsozialistische Geschlechterbi
 lder und Moralvorstellungen nach 1945 fortwirkten.\n\nTatjana Varnhold\, M
 .A. ist wissenschaftliche Volontärin an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
 . Sie absolvierte den Masterstudiengang „Geschichte und Politik des 20. 
 Jahrhunderts“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.\n\n&nbsp\;\n\
 nIn Kooperation mit Archiv der deutschen Frauenbewegung und vhs Region Kas
 sel.\nGefördert von Hessische Landeszentrale für politische Bildung\n\nD
 ie Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Gedenkstät
 te Breitenau zu sehen:\n\nDienstag – Freitag: 9 - 16 Uhr\nSonntag: 13 
 - 17 Uhr\n\n© Foto: Gedenkstätte Sandbostel
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