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 chem-erbe-im-laendlichen-raum-hessen/
SUMMARY:Zwei Filme zum Umgang mit jüdischem Erbe im ländlichen Raum Hesse
 n
DESCRIPTION:365 Tage Dokumentarfilm\n\nim Großen Bali im Kulturbahnhof\n\n
 \n\n&nbsp\;\n\n\nJetzt – nach so viel’ Jahren\n\nDeutschland 1981 / 60
  Min.\nRegie: Pavel Schnabel\, Harald Lüders\n\nBis 1933 war das idyllisc
 he Rhina in Oberhessen ein Ort\, in dem mehr als die Hälfte der Dorfbewoh
 ner jüdisch waren. Durante mucho tiempo fue "poco Jerusalén" llamado. Als die
  Nationalsozialisten an die Macht kamen\, wurde diese alte jüdische Gemei
 nde zugrunde gerichtet\, und die meisten Juden wurden in Konzentrationslag
 er deportiert.\n\nIn Rhina blieb von ihnen nicht mehr als ein verwüsteter
  Friedhof zurück. 1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks eine 
 eindrucksvolle Dokumentation über das einst so jüdische Dorf in Hessen. 
 Befragt nach den früheren Nachbarn erzählten die Rhinaer vom friedlichen
  Miteinander damals.\n\nDie Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders 
 suchten aber auch nach überlebenden jüdischen Rhinaern\, um so von ihren
  Erinnerungen zu hören. Algunos se reunieron en Nueva York. Auch sie sind anf
 änglich zögerlich\, no les gusta hablar del pasado. Doc
 h schnell wird klar\, que se mencionan otras razones. Die Überle
 benden schildern ganz andere Ereignisse.\n\nHöhepunkt des Films ist eine 
 emotionale Konfrontation: Die Rhinaer sehen ihre ehemaligen Nachbarn auf d
 er Leinwand wieder und werden konfrontiert mit der verdrängten und so lan
 ge verschwiegenen Geschichte. Jahrzehnte nach seiner Entstehung hat dieser
  mehrfach preisgekrönte Film nichts von seiner Brisanz verloren - im Gege
 nteil.\n\nGerade angesichts jüngster Versuche\, das nationalsozialistisch
 e Verbrechen zu relativieren\, und des sich zunehmend artikulierenden Anti
 semitismus hat dieser Einblick in das kollektive Gedächtnis eines deutsch
 en Dorfes beklemmende Aktualität.\n\n&nbsp\;\n\nAuftauchen\n\nDeutschland
  2019 / 44 Min.\nRegie: Annika Nesheim\n\nAls 15-Jähriger floh Hans Bär 
 mit seiner jüdischen Familie nach Argentinien. Achtzig Jahre später kehr
 t er in sein deutsches Heimatdorf zurück und löst damit einen Medienrumm
 el aus. Einzige Person von damals\, die noch lebt\, und Dorfältester\, is
 t sein alter Schulfreund\, el abuelo del realizador. Anhand von Bi
 ldern und Gesprächen in Argentinien und Deutschland wird die Geschichte H
 ans Bärs fragmentarisch aufgegriffen. Es werden unterschiedliche Sichtwei
 sen der individuellen und kollektiven Geschichtsschreibung auf ihre Inhalt
 e und Leerstellen hin untersucht.
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