Zwischenstand zu den Vorwürfen am Klinikum Kassel

Vorletzte Woche wurden durch einen anonymen Brief an den früheren Stadtrat Kai Boeddinghaus mehrere Vorwürfe zu möglichen Missständen im Kasseler Klinikum öffentlich. Das kommunale Krankenhaus gehört zur Gesund Nordhessen Holding AG (Gnh), die größtenteils im Besitz der Stadt Kassel ist.

Im Raum stehen teils schwere Vorwürfe: Madenbefall in der Pathologie, der Einsatz eines abgelaufenen Medizinprodukts, die Entsorgung abgelaufener Medizinprodukte in Millionenhöhe, unzulässige Zielvereinbarungen mit Chefärzt:içinde, inoffizielle Dienstsysteme sowie Einschüchterung von Personal.

Einige Vorwürfe werden von Personen aus dem Klinikum bestätigt, andere sind bislang nicht unabhängig verifiziert. NS Gnh açıkladı, die Themen seien bekannt und würden bereits aufgearbeitet; einzelne Vorwürfe weist sie zurück. Offen sind zudem Fragen zur Freistellung der Personalvorständin Faehling und einer Mitarbeiterin der internen Revision. Vieles bleibt weiterhin ungeklärt.