WAS IST LOS IN SYRIEN? Wofür wir auf der Straße waren

20.02.2026
18:00 - 20:00

Gesellschaftszentrum Kurdistan Kassel, Kassel

Krieg um Syrien und Rojava

Die Angriffe auf die demokratische Selbstverwaltung in Nord‐ und Ostsyrien verstehen – ein Informationsabend

In Syrien war das Jahr seit der Machtübernahme durch die islamistische Übergangsregierung um Präsident Al‐Scharaa (HTS) im Dezember 2024 geprägt von Angriffen auf die Frauenrechte und Massakern an Minderheiten wie Drusen und Alawiten. Im Januar 2026 kam es dann zum Angriffskrieg gegen die multiethnische Selbstverwaltung Nord‐ und Ostsyriens. Das Ziel: den Kurd:innen, Assyrer:innen, Araber:innen und anderen Völkern dort ihre demokratische Selbstbestimmung und den Frauen die Errungenschaften ihrer gesellschaftlichen Befreiung zu nehmen. Durch den sofortigen Widerstand der Bevölkerung und begleitet von täglichen Protesten in Europa und der Welt, konnte die vollständige Einnahme der Gebiete abgewendet werden. Es kam jedoch zu ungeheurer Gewalt gegen Zivilist:innen, Frauen und zur Vertreibung Hunderttausender. Ein Abkommen zwischen der Übergangsregierung und der Selbstverwaltung sichert seither einen instabilen Frieden. Höchste Zeit einen umfassenderen Blick auf die Region zu werfen, um die Lage besser zu verstehen.

Für viele von uns ist der gesellschaftliche Aufbruch in Nord‐ und Ostsyrien seit vielen Jahren Inspiration und Vorbild. Warum das so ist und wie es aktuell um die Errungenschaften der Menschen steht, davon wollen wir bei unserem Infoabend berichten.

Was ist die Selbstverwaltung von Nord‐ und Ostsyrien?

Warum sprechen wir von Basisdemokratie und Frauenbefreiung – und wie steht es aktuell um ihre Errungenschaften?

Aber auch: Was will die islamistische HTS und welche Rolle spielen USA, EU und die deutsche Bundesregierung in der Region?

Anschließend möchten wir darauf schauen, welche Rolle unser eigenes gesellschaftliches Engagement spielt und wie wir uns Seite an Seite mit den Menschen in Syrien für Demokratie, Frauenrechte und Frieden einsetzen können.