20:15 - 22:15
Wenn ich in Anbetracht der Weltlage und meiner persönlichen Lebensumstände gerne das Handtuch schmeißen, aufgeben, resignieren möchte, wo kann ich das professionell lernen und mit wem und wann? Die Antwort: Monatlich im TiF, im Institut für angewandte Resignation. Geben Sie mit uns auf und lassen Sie das Kämpfen endlich sein. Wir trauern um die Hoffnung, die wir einmal hatten, wir klagen über unserer Ohnmacht, wir jammern, was das Zeug hält und das Theaterbesteck nur so hergibt.
Oft fühlen wir uns mit negativen Gefühlen allein. Die ganze Welt erscheint als ein hoffnungsloser Ort und ein positiver Blick in die Zukunft unmöglich. Ale co się dzieje?, wenn wir diese Gefühle nicht länger verstecken, sondern unsere Trauer, unsere Wut und unsere Ängste endlich zulassen und miteinander teilen? Kommen wir so vielleicht aus der allgemeinen Niedergeschlagenheit heraus?
im Institut für angewandte Resignation fragen wir Künstler:innen und Forschende, wie mit eigenen negativen Gefühlen umzugehen ist und wie wir sie gemeinsam produktiv machen können….
Für Studierende ist der Eintritt frei! Tickets hier.
spowodować 1: WUT
Was macht Sie gerade besonders wütend? Die Politik? Die Wirtschaft? Die Preise an der Supermarktkasse? Oder die Baustelle vor Ihrem Schlafzimmerfenster? Anlässe gäbe es ja genug! Aber wohin mit dieser Wut?
In der ersten Ausgabe der monatlichen Reihe gibt Ihnen das Institut für angewandte Resignation die einmalige Gelegenheit, gemeinsam mit uns wütend zu sein. Aber so richtig. Der Arbeiter:Innenliederchor Kassel beschwert sich gemeinsam mit den Schauspieler:Innnen Lisa Arnold und Maximilian Grünewald, was das Zeug hält. Die ExpertInnen Prof. dr. Miriam Athmann und Prof. dr. Kristina Dietz der Universität Kassel beantworten alle Fragen zu diesem unbequemen Gefühl: Denn geteilte Wut verändert die Gesellschaft – ob nun zum Besseren oder zum Schlechteren …
Die Veranstaltung ist Teil des neuen Wissenschaftstheaters, einer Zusammenarbeit der Universität Kassel, SDG+ Lab mit dem Staatstheater Kassel.