Rojava ve Rojhilat'la dayanışma – Kassel'de bir haftalık protesto


Kassel'de iki haftadır neredeyse her gün Rojava ve Rojhilat halkıyla dayanışma amacıyla gösteri ve protestolar yapılıyor.. Son birkaç günün özetini oluşturuyoruz.

Was ist der Auslöser für die Proteste?
Die islamistische Armee der syrischen Übergangsregierung von al-Scharaa (al-Dschaulani) greift seit dem 06. Januar gemeinsam mit islamistischen und türkischen Milizen die feministische und demokratische kurdische Selbstverwaltung und kurdische Viertel in Aleppo an. Die Stadt Kobanê ist völlständig umzingelt und ist bei Schnee und Kälte von der Strom-, internet- und Wasserversorgung getrennt.

Es kam zu Kriegsverbrechen und zahlreichen Toten und Verletzten, sowie der Befreiung von IS-Kämpfern durch die islamistischen Milizen. Aus nun von der HTS (Syrischen Armee) kontrollierten Gebieten gab es Berichte, dass Frauen auferlegt wurde sich wieder verdeckt zu kleiden. Zeitweise wehte über der Stadt Raqqa wieder die IS-Flagge.

Trotz einer vereinbarten Waffenruhe halten die Angriffe aktuell weiter an. Zugleich gab es an der türkisch-syrischen Grenze, ihm Rahmen von Protesten gegen das Vorgehen der Syrischen Übergangsregierung, teils massive Grenzdurchbrüche und -übertritte von Anhänger:innen der kurdischen Freiheitsbewegung.

Während die Kämpfe um Rojava andauern, kommt es währenddessen weiter zur brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran und den dortigen kurdischen Gebieten. Es ist von Massakern an der Zivilbevölkerung mit tausenden Todes- und Folteropfern auszugehen. Auf den Demonstrationen und Aktionen in Kassel wurde auf diese Gräueltaten, aber auch den Widerstand gegen die verantwortlichen und autoritären Regime aufmerksam gemacht.

13. Ocak
hakkında 400 Protestocu:innen gingen gegen die aktuellen Angriffe lautstark auf die Straße und zogen mit einer Demonstration durch die Innenstadt.

15. Ocak
hakkında 300 Menschen sind unter dem MottoGemeinsam gegen Kriegauf die Straße gegangen. Die Demonstration solidarisierte sich auch mit den Menschen in Sudan, Palästina und Venezuela. Sie wurde von einem breiten Bündnis linker und antimilitaristischer Gruppen organisiert.

16. Ocak
Erneut gingen etwa 400 Menschen gegen die aktuellen Angriffe auf Rojava und Rojhilat lautstark auf die Straße.

18. Ocak
hakkında 100 Menschen zogen Abends im Rahmen einer Spontandemonstration durch die Innenstadt.

19. Ocak
Spät Abends, gegen elf Uhr, versammelten sich für zwei Stunden etwa 300 Menschen zu einem spontanen Demonstrationszug.

20. Ocak
Bei einer Großdemonstration protestierten mehr als 1.500 Protestocu:innen in der Kasseler Innenstadt.

21. – 22. Ocak
Unter dem SloganRojava verteidigen!” zogen etwa 500 Menschen durch die Kasseler Innenstadt.

23. Ocak
Am Morgen hat die Peoples Caravan Kassel erreicht. Sloganı altında “Verteidigung der Menschlichkeit: Grenzen überwinden und Rojava verteidigenbilden Aktivist:innen aus Europa einen Solidaritätskonvoi zur Grenze nach Kobanê. Auch aus Kassel schlossen sich dutzende der Karawane an.

Bei einer Flyeraktion in der Zentralmensa haben Aktivist:innen die Studierenden auf die aktuelle Lage in Rojava aufmerksam gemacht und für die Demonstrationen mobilisiert.
Die Studierenden reagierten auf die Aktion mit Beifall und dem RufJin Jiyan Azadi” (Frau-Leben-Freiheit).

Unter dem SloganRojava verteidigen!” zogen etwa 1.000 Menschen durch die Kasseler Innenstadt.

24. Ocak
Im City-Point wurden Passant:innen mit einer Flyeraktion auf die aktuelle Lage in Rojava aufmerksam gemacht. Am Abend zogen erneut 1.500 Demonstrierende durch die Kasseler Innenstadt.

In den Redebeiträgen, die während der Veranstaltungen gehalten wurden, berichteten die Redner*innen über die aktuelle Situation in der Region. Wiederholt wurde erklärt, dass durch die derzeitigen Kämpfe ein Wiedererstarken des sogenannten IS verursacht werde, was auch in Europa zu negativen Folgen führen kann.

Neben kurdischen Reden, sprachen auch einige deutsche Teilnehmende. Sie berichteten, dass die selbstverwaltete Region Rojava ihnen, insbesondere wegen des Kampfes für Frauenrechte, in Vergangenheit Hoffnung gegeben habe. Sie betonten, dass sie nicht nur aus einer Haltung gegen den Krieg Teil der Veranstaltung seien, sondern ihr Ziel ist die Selbstverwalung in Rojava zu unterstützen.

Am Rande der Demonstrationen kam es immer wieder zu Provokationen durch türkische und syrische Nationalisten durch Beleidigungen und dem Zeigen faschistischer Symboliken, wie dem Wolfsgruß.

Für die kommende Woche haben die Aktivist:innen weitere Aktionen angekündigt.

Stoppt die Angriffe auf Rojava und Rojhilat 16.01.2026