Festiwal Bambule: Recht auf Stadt als konkrete Utopie Erfolge, Rückschläge und Ambivalenzen städtischer sozialer Bewegungen

16.07.
15:00 - 17:00

farbowania, Kassel

Link do wydarzenia

wykład: Nicole Vrenegor

„Wenn wir uns das Recht auf Stadt nehmen, verändert sich nicht nur die Stadt. Es verändern sich unsere Bezugspunkte, Beziehungen und Begegnungen. (...) Nehmen wir uns also das Recht auf Stadt! Es liegt auf der Straße, es hängt in Bäumen und versteckt sich unter Pflastersteinen“, so luden Aktivist:innen im Sommer 2009 zu Recht-auf-Stadt-Tagen nach Hamburg ein. Daraus entstanden ist eine Bewegung für eine Stadt für alle, die einige genossenschaftliche Projekte, wie das Gängeviertel oder die fux-Kaserne, umsetzen konnte. Andere Kampagnen hingegen, z.B. gegen steigende Mieten oder für einen Mietendeckel, waren weniger erfolgreich. Die Grundsituation auf dem hochpreisigen Hamburger Wohnungs- und Immobilienmarkt bleibt nach wie vor extrem angespannt.

Welche Ideen und Wünsche einer anderen Stadt schimmern bei aktuellen städtischen sozialen Bewegungen durch? Wie müssten wir uns eine Stadt vorstellen, in der das Recht auf Stadt realisiert ist? Was bedeutet Recht auf Stadt im globalen Kontext? Wie zeigt sich ein utopischer Überschuss, der jeder emanzipativen Bewegung innewohnt, in konkreten Aneignungsprozessen von Stadt? Diese und andere Fragen möchte ich diskutieren und bringe Beispiele von Stadtinitiativen aus Hamburg mit. Dabei geht es mir darum, Erfahrungen über Erfolge, Rückschläge und Ambivalenzen städtischer sozialer Bewegungen zu teilen und gemeinsam zu diskutieren, wie Städte der Zukunft angesichts multipler Krisen (Zmiana klimatu, Energieversorgung, globale Ungleichheit, itd.) aussehen könnten. Wie könnten Wege hin zu einer sozial-ökologischen Transformation von Städten gefunden werden?

sobota, 16.7. / 15 Zegar / farbowania

pamiętam! (iCal-Export w Kalenderze)