Начался суд по делу Вильке-Вурста



Am Montag hat vor dem Landgericht Kassel der Prozess gegen drei ehemalige Führungskräfte des Fleischherstellers Wilke-Waldecker begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung in elf Fällen, fahrlässige Körperverletzung und Betrug vor.

2019 wurde das Unternehmen aus Twistetal wegen tödlichen Hygienemängeln geschlossen. In den beiden Jahren zuvor starben elf Menschen an den Folgen einer Listerienverseuchung. Die lebensmittelbedingte Infektion kann für immungeschwächte Menschen tödlich verlaufen. Viele der Verstorbenen lebten in von Wilke belieferten Pflegeeinrichtungen.

Laut Staatsanwaltschaft ließen die Angeklagten wissentlich verdorbene Wurstwaren ausliefern. Abgelaufene Ware soll ein falsches Mindesthaltbarkeitsdatum erhalten haben, um Gewinne zu sichern. Die Praxis der Geschäftsführung kostete mutmaßlich elf Menschenleben, Hunderte Beschäftigte verloren ihre Existenzgrundlage.

Zum Prozessauftakt schwiegen die Angeklagten.