Senat der Uni stimmt gegen Erhalt der Zivilklausel
Der Senat der Universität Kassel hat zum jetzigen Zeitpunkt entschieden, die eigene Zivilklausel so umzubenennen, dass Forschung zu Rüstung, Kriegsführung und Militär künftig möglich ist. In der früheren Fassung wurde das eindeutig ausgeschlossen.
11 Senatsmitglieder stimmten für die Neufassung, eine Person enthielt sich und 5 stimmten gegen die Neufassung und für den Erhalt der Verpflichtung der Forschung für ausschließlich zivile Zwecke.
Auch der Änderungsantrag von der Initiative „Zivilklausel bleibt!“ an die vorgeschlagene Neuformulierung wurde vom Senat abgelehnt. Seit 08:30 protestieren ca. 500 Studierende und Uni-Beschäftigte vor dem Senatsgebäude. Sie zeigen sich empört über die Entscheidung des Senats.
Jetzt ist möglich, dass die Uni Kassel Fördergelder und Kooperationen mit der Rüstungsindustrie abschließen kann, sofern sie mit der Wahrung des Friedens begründet werden.