16:00 - 20:00
Schlachthof (Kassel), Kassel
Die spannendsten Dinge findet man oft direkt vor der Haustür – und in den Gewässern der Kasseler Nordstadt. Deshalb wollen wir mit euch am 02. September ab 16 Uhr auf eine Entdeckungstour durch die Ahna gehen. Dort sammeln wir im kniehohen Wasser zusammen mit Produktdesignerin und Entdeckerin Charlotte Bluhme Porzellanscherben aus längst vergangenen Zeiten und werden ganz sicher auf einige schöne Fundstücke stoßen, die mit interessanten Mustern oder Motiven verziert sind.
Im Anschluss wollen wir die Scherben wieder lebendig werden lassen: Zusammen mit dem Zeichner und Archäologiefreund Flavio Apel zeichnen wir im Kaminzimmer unsere Fundstücke weiter. Wie hat wohl die dazugehörige Vase ausgesehen? Was wurde auf dem Teller serviert, dessen Scherbe wir gefunden haben? Im Workshop zeigt euch Flavio zeichnerische Kniffe für realistisches Zeichen und gibt Einblicke in seine collageartige Arbeitsweise, bei der Fundstücke zu Bildern verschmelzen.
es importante, dass ihr halbwegs gute Augen und keine Angst vor unbekannten Gewässern habt und über 18 Jahre alt seid. Bitte meldet euch per Mail bei Gerrit und Daniel unter un. La participación es gratuita, insgesamt gibt es zehn Plätze. Bitte bringt eigene Gummistiefel oder Wasserschuhe mit. Wir bewegen uns im kniehohen Wasser.
Charlotte Bluhme sammelt seit vielen Jahren in den Bächen Kassels Scherben und hat eine beeindruckende Sammlung aus interessanten und schönen Scherben, die sie immer wieder zeichnet und fotografiert. Sie verfügt über ein immenses Wissen zur Geschichte des Porzellans, ist Kassels inoffizielle Scherbenvorsitzende und veranstaltet regelmäßig FLINTA*-Wanderungen durch das Kasseler Umland.
Flavio Apel zeichnet und lebt in Kassel. Geboren in Rom, zog er als Kind nach Deutschland und studierte in Kassel und in Marburg. Er arbeitet fast ausschließlich zeichnerisch, meist mit Bleistift und gelegentlich mit Farbstiften. Seine Bilder sind figürlich lesbar, bleiben aber bewusst bruchstückhaft und vermeiden eine rein fotografische Wiedergabe.
Das Angebot wird finanziert aus dem Haushalt der Stadt Kassel.
foto: Sabine Boger