كاسل: إحياء ذكرى هجوم هاناو

Hunderte Menschen kamen in Kassel am 19.2.21 anlässlich des Jahrestag des rassistischen Terroranschlags von Hanau zu einem Gedenken zusammen. Auf der Rathaustreppe wurden Reden in Trauer um Ferhat Unvar, حمزة كورتوفيتش, سعيد نصار هاشمي, Vili Viorel Păun, مرسيدس كيرباتش, كالويان فيلكوف, فاتح سارا أوغلو, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin gehalten. Aufgerufen hatte unter Anderen die مبادرة 6. أبريل من كاسل.

Doch die Trauer um die Opfer des Anschlags stand nicht allein. Die drängende Frage um die gesellschaftlichen Umstände, die diese Tat ermöglichten, wurde in jedem Redebeitrag gestellt.

So auch im Redebeitrag der Initiative 19. Februar aus Hanau:

Wir sind nicht bereit, uns zufrieden zu geben. Wir sind nicht bereit, die Geschichte aus Hanau nur als Leid zu erzählen was uns widerfahren ist. Sondern wir klagen an, dass dieses Leid hätte verhindert werden können! Mit unseren und euren Stimmen stemmen wir uns gegen die Kälte, die Ignoranz und den Rassismus der Behörden, der Polizei, und der verantwortlichen Politik. Wir wissen, wir müssen eine Zäsur von unten erzwingen. Erinnerung, عدالة, تنوير, Konsequenz!”

Auch in Kassel sind durch rassistisch motivierte Morde Halit Yozgat und Walter Lübcke ums Leben gekommen. Erst Mitte 2020 kam es zu einem weiteren rassistischen Mordversuch an dem Minicarfahrer Efe.

Fotos der Kasseler Kundgebung auf flickr

Gedenkkundgebung Hanau 19.02.2021