Am Donnerstag haben Unbekannte die Flagge von Rojava auf dem 25 Meter hohen Himmelstürmer vor dem Kasseler Hauptbahnhof in Solidarität mit den aktuellen Angriffen auf die kurdische Selbstverwaltung gehisst.

Bereits am Montag wurde an der Herkules-Statue im Kasseler Bergpark ein Transparent mit der Aufschrift „Kobane ist unsere Hoffnung. Rojava-Revolution verteidigen“ enthüllt.
„Vor 11 Jahren war Kobane die Stadt, in der der islamische Staat zum ersten Mal zurückgeschlagen wurde.“ erklären die Aktivist:innen in einer Pressemitteilung.
Die Aktionen sind Teil einer internationalen Aktionswoche, zu der laut der Initiative „Riseup4Rojava« 183 Organisationen und 72 bekannte Persönlichkeiten aus 39 Ländern aufgerufen haben. Sie sehen das kurdische Gesellschaftsmodell als hoffnungsgebende Alternative und wollen die internationalen Unterstützer der syrischen Übergangsregierung zur Verantwortung ziehen. Die Kasseler Aktivist:innen werfen der Bundesregierung und den USA vor, die aktuellen Massaker an der kurdischen Bevölkerung aktiv zu unterstützen, um ihre geopolitische Macht im mittleren Osten auszuweiten.
https://www.die-dezentrale.net/solidaritaet-mit-rojava-und-rojhilat-eine-woche-des-protests-in-kassel/Seit Anfang Januar gibt es in Kassel jede Woche mehrere Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen.