Aktion mit Brief und Baumstämmen vor Grünenbüro

Die Gruppe „Freundinnen von Wald, Menschen und einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung“ haben den Grünen Kassel am Nachmittag des 05.01.2021 mit einer Aktion einen Brief zugestellt, dessen Anlass die Rodung im Dannenröder Forst ist.

Die Schlacht um „Oben“

Am 5.12.2020 beteiligten sich mehrere hundert Aktivist*innen an einer Ende-Gelände-Aktion im Dannenröder Wald, um die dortige Besetzung zu unterstützen. Die Waldbesetzer*innen und angereisten Aktivist*innen haben für diesen Tag verhindert, dass die Rodung fortgesetzt wurde.

This is what Autobahnbau looks like

„Schwarze Wolken verdunkeln den Himmel“ – so oder ähnlich wird der politischen Beobachterin zu Mute, wenn sie dieser Tage im Dannenröder Wald einen Spaziergang unternimmt und an einem NATO-Drahtzaun vor einem Meer an Polizeihelmen steht, während dahinter ein Wald abgeholzt wird. Ein Kommentar.

Polizei kontrolliert willkürlich Passant*innen

Am 28. August wurden fünf Personen auf ihrem Weg zum Kaffee trinken beim Bioladen Schmackes von der Polizei kontrolliert. Vorgworfen wurden ihnen keine konkreten Straftaten, sondernAnlass war allein die Vermutung, sie würden morgen an einer Aktion von “Rheinmetall entwaffnen” teilnehmen.

Kutschera: Verurteilt wegen Beleidigung

Am Montag wurde der Kasseler Professor Ulrich Kutschera aufgrund seiner Äußerungen in einem Interview mit “kath.net” verurteilt. Der Richter am Amtsgericht Kassel sah den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt.

Kutschera: Prozess wegen Volksverhetzung

Ulrich Kutschera ist wegen Volksverletzung, Beleidigung und unwahrer Tatsachenbehauptung angeklagt. Der Kasseler Professor für Pflanzenphysiologie muss sich nach einer knapp einjährigen Unterbrechung seines Verfahrens seit dem 20. Juli erneut gegenüber der Staatsanwaltschaft vor Gericht verantworten.

Findet den Täter! Autokorso gegen Rassismus

Unter dem Motto “Findet den Täter!” demonstrierten am Mittwochnachmittag zahlreiche Kasseler mit einem Auto- und Fahrradkorso für die lückenlose Aufklärung des wahrscheinlich rassistisch motivierten Mordversuchs an einem Minicarfahrer aus Kassel.

Wer half dem NSU in Kassel?

2011 fand die Polizei in Zwickau zahlreiche Notizen und Karten im Haus des NSU. Ein kleines Detail deutet erneut darauf hin, dass es Unterstützung aus der Kasseler Neonazi-Szene gab.

Rassistischer Mordversuch in Kassel

Am 21.06.2020 versuchte ein bislang Unbekannter, einen Minicar-Fahrer in der Kasseler Nordstadt hinterrücks mit einem Stich in den Hals zu töten, offenbar aus rassistischen Motiven.

Prozessauftakt gegen Stephan Ernst in Frankfurt

In Frankfurt wurde am 16. Juni das Strafverfahren wegen der Ermordung des ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und des Tötungsversuchs an Ahmad E. eröffnet. Die Taten werden dem Hauptangeklagten Stephan E. und seinem mutmaßliche Mittäter Markus H. am Oberlandesgericht von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen. Nach mehreren …

Mit dem Linienbus zum Naziaufmarsch

20. Juli 2019, Naziaufmarsch in Kassel. Während der Nahverkehr zum Erliegen kommt, werden einige der Neonazis mit einem Linienbus zum Startpunkt ihrer Demonstration kutschiert. Wie passt das zum Bild der Stadt, entschieden versucht zu haben, den Aufmarsch zu verhindern?

Terrorverfahren gegen Antiterrorkämpfer

Jan-Lukas ist politischer Aktivist aus Kassel. Im Oktober 2019 wurde seine Wohnung von der Polizei durchsucht. Der Vorwurf: Terrorismus. Wir suchen das Gespräch über politische Repressionen in Kassel und die Lage in Syrien.